Meditation – Warum sie so wichtig ist

Transzendentale Meditation         5 min Lesezeit     Meditation |
Meditation – Warum sie so wichtig ist

Meditation ist derzeit in aller Munde. Zu Recht: Sie hat in vielerlei Hinsicht positive Auswirkungen, von der persönlichen Zufriedenheit über die Gesundheit bis hin zur Produktivität. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum regelmässiges Meditieren so wichtig ist und wie Sie davon profitieren können.

Meditation sorgt für mehr Zufriedenheit und verringert Stress

Sich für die Meditation bewusst eine Auszeit zu nehmen und die innere Stille erfahren, entspannt. Es hilft, schlechten Stimmungen und Stress entgegenzuwirken. Beim Meditieren wird ausserdem die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin gebremst, was ebenfalls entschleunigend und beruhigend wirkt.

Wer regelmässig meditiert, nimmt damit nachweislich Einfluss auf seine Hirnstrukturen. Die Aktivität in bestimmten Arealen des Gehirns wird dadurch verstärkt, zum Beispiel im frontalen Cortex. Das führt dazu, dass wir nach dem Meditieren oft glücklicher und zufriedener sind und uns ausgeglichener fühlen. Ausserdem wird bei der Meditation das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet und sorgt für gute Stimmung.

Schlechte Stimmung kann durch Meditieren beseitigt oder reduziert werden. Auch für psychische Erkrankungen wie Depressionen ist Meditation gut geeignet und kann helfen, den Leidensdruck zu verringern. Deshalb wird Meditieren auch therapeutisch eingesetzt. Es hilft auch bei Ängsten und Aufmerksamkeitsstörungen.

Meditation hilft Ihnen, gelassener zu bleiben

Wenn Sie regelmässig meditieren, lernen Sie, Gedanken und Emotionen neutraler zu betrachten. Sie erkennen, dass Sie nicht Ihre Gedanken und Gefühle sind, und nehmen Abstand davon. Dabei lernen Sie, dass Sie selbst in der Hand haben, ob Sie bestimmten Gedanken und Gefühlen nachhängen möchten oder nicht.

Wenn die Gedanken oder Emotionen Ihnen nicht gut tun, können Sie sich mit etwas Distanz bewusst entscheiden, sie nicht zu verfolgen. Somit hilft Meditation Ihnen dabei, im Alltag gelassener zu bleiben. In Ihrem Kopf herrscht dank der Meditation immer öfter eine angenehme Ruhe und nicht mehr das Chaos, für das pausenlose Gedanken leicht sorgen können.

Mit der Zeit gehen Sie immer reflektierter an Situationen heran, die Sie sonst womöglich gestresst hätten. Sie treten einen Schritt zurück und fragen sich, ob es den Ärger wirklich wert ist. Sie reagieren nicht nur, sondern können dank der Meditation einen Moment innehalten und anschliessend bewusst agieren. Somit leben Sie dank des regelmässigen Meditierens selbstbestimmter und sind gelassener.

Die gesundheitlichen Vorteile von Meditation

Meditation wirkt sich nicht nur auf Ihr emotionales Wohlbefinden aus. Auch für Ihre körperliche Gesundheit hat es Folgen – und zwar in vielerlei Hinsicht. So gibt es etwa einen Zusammenhang zwischen Meditation und Erkältungskrankheiten.

Wer regelmässig meditiert, ist einer Studie zufolge weniger anfällig gegenüber solchen Erkrankungen. Menschen, die häufig meditieren, sind widerstandsfähiger und robuster. Sie haben häufig ein stärkeres Immunsystem und können Krankheitserreger besser abwehren.

Auch auf schwerwiegende Erkrankungen wirkt sich Meditation aus. So haben Untersuchungen gezeigt, dass Meditieren Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren kann. Sie senken mit dem Meditieren nicht nur Ihren Blutdruck und Ihren Pulsschlag ganz ohne Medikamente, sondern sind auch weniger anfällig für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Meditation kann dabei helfen, den Cholesterinspiegel im Blut zu senken. Plaque sammelt sich nicht so leicht in Ihren Arterien an, weshalb Arteriosklerose entgegengewirkt wird. Wenn Sie chronische Schmerzen haben, ist Meditieren ebenfalls in vielen Fällen sehr hilfreich. Sie lernen durch das Meditieren, den Schmerz zu akzeptieren.

Ausserdem gelingt es Ihnen eher, sich nicht auf den Schmerz zu fokussieren. Wohl jeder hat schon erlebt, dass Schmerz schlimmer wird, wenn wir uns ganz darauf konzentrieren – etwa bei einem pochenden Zahn, der gleich viel weniger schmerzt, wenn wir an etwas anderes denken.

Auch beim Abnehmen hilft Meditieren. Die durch die Meditationspraxis gesteigerte Achtsamkeit hilft Ihnen dabei, Heisshunger und Gelüsten nach Essen und Getränken, die Ihnen nicht gut tun, nicht so leicht nachzugeben. Dadurch haben Sie mehr Kontrolle über das, was Sie essen. Somit erzielen Sie beim Abnehmen mehr Erfolge.

Warum Meditation auch dem Verhältnis zu Ihren Mitmenschen helfen kann

Warum Meditation auch dem Verhältnis zu Ihren Mitmenschen helfen kann

Wer häufig meditiert, kann sich besser in seine Mitmenschen hineinversetzen und entwickelt mehr Empathie. Wenn Sie mehr Mitgefühl und Verständnis für Ihre Mitmenschen aufbringen können, verbessert das Ihre Beziehung zu diesen Personen. Konflikte können leichter ausgeräumt werden oder entstehen gar nicht erst.

Durch das Meditieren erwerben Sie ausserdem die Fähigkeit, Impulsen zu widerstehen. Dadurch gelingt es Ihnen etwa leichter, schlechte Stimmung nicht an Ihrem Partner auszulassen oder nicht einen Streit vom Zaun zu brechen, für den es eigentlich gar keinen Grund gibt. Auch im Beruf profitieren Sie von einem starken Einfühlungsvermögen, das auch für Ihre Kommunikation am Arbeitsplatz förderlich ist.

Sie können sich besser auf die Motive und Wünsche Ihrer Mitmenschen einstellen und finden leichter tragbare Lösungen und Kompromisse, die für alle Beteiligten akzeptabel sind. Somit hilft Ihnen das Meditieren auch bei Ihrem beruflichen Aufstieg, denn Empathie ist gerade in Führungspositionen immer gefragt.

Meditieren hilft, produktiver und kreativer zu sein

Beim Meditieren lernen Sie, loszulassen. Sie kommen zur Ruhe und lassen Gedanken und Gefühle ziehen. Sie leben im Augenblick. Dies hilft Ihnen einerseits, wenn es bestimmte Aufgaben zu erledigen gibt, zum Beispiel im Job oder im privaten Bereich. Es fällt Ihnen leichter, sich ganz auf die zu erledigende Aufgabe zu konzentrieren.

Ablenkungen können Sie leichter widerstehen. Somit erledigen Sie Aufgaben oft nicht nur besser, sondern auch rascher. Das sorgt dafür, dass regelmässiges Meditieren Ihre Produktivität steigern kann.

Im Alltag bekommen Sie mehr Dinge schneller geregelt, und im Beruf können Sie Ihre Leistung verbessern. In einer lauten Umgebung zu arbeiten, stört Sie ausserdem weniger, weil Sie sich besser fokussieren und die störenden Geräusche leichter ausblenden können.

Auch für Ihre Kreativität ist Meditieren etwas Positives. Wer achtsamer durchs Leben geht, bekommt mehr von seiner Umgebung und dem, was um ihn herum geschieht, mit.

Das wiederum sorgt für zusätzliche Inspiration – für eine Zeichnung, eine Geschichte oder ein Lied. Die verbesserte Konzentrationsfähigkeit hilft Ihnen bei der Auslebung Ihrer kreativen Ader ebenfalls.

Sie lernen mit der Meditation, ganz im Hier und Jetzt zu leben und andere Dinge auszublenden. Somit können Sie sich leichter in Ihr gegenwärtiges Projekt vertiefen, ohne gedanklich schon bei den anschliessenden Verpflichtungen Ihrer To-Do-Liste zu sein. Sie ziehen dadurch auch mehr Freude aus solchen Aktivitäten.

Meditieren sorgt für einen ruhigeren Schlaf

Viele Menschen leiden unter Schlafstörungen. Sie wälzen sich nachts todmüde im Bett herum und finden doch keinen Schlaf, oder sie wachen zu früh auf und können dann nicht mehr einschlafen. Wenn Sie regelmässig meditieren, können Sie Ihre Schlafqualität verbessern.

Denn oft sind es Gedanken, die uns nachts wachhalten. Durch das Meditieren lernen Sie, diese Gedanken ziehen zu lassen. Sie können Ihren Kopf besser leeren und finden dadurch leichter den ersehnten Schlaf.

Ausserdem wird Ihnen durch das Meditieren insgesamt bewusster, dass Sie gerade über etwas nachdenken. Oft merkt man gar nicht, welche Gedanken einen gerade beschäftigen. Je mehr Meditationserfahrung Sie haben, desto leichter fällt es Ihnen, wenig förderliche Gedanken bewusst nicht weiterzuverfolgen.

Ein besserer Schlaf wirkt sich wiederum positiv auf Ihre körperliche Gesundheit und Ihr seelisches Wohlbefinden aus. Sie wachen erholter auf und haben mehr Energie für den Tag, der vor Ihnen liegt.

Schlagwörter:
Hinterlasse einen Kommentar
Ähnliche beiträge